CHIHUAHUA Club Austria


Zucht- und Eintragungsbestimmungen 2013 ÖKV



Im Allgemeinen gelten die Zucht und Eintragungsbestimmungen
des Österreichischen Kynologenverband.
Im Besonderen gelten folgende zusätzliche Bestimmungen:

1. Es darf nur mit Hunden gezüchtet werden, die in das Österreichische Hundezuchtbuch des ÖKV eingetragen sind und durch einen Formwertrichter des ÖKV oder der FCI auf offiziellen österreichischen Ausstellungen oder Clubsiegerschauen bewertet wurden. MINDESTFORMWERTNOTEN für Hündinnen und Rüden zweimal „SEHR GUT“.
Kommt ein Deckrüde zum Einsatz, der im Ausland steht, so gelten die Bestimmungen
des Landes, in dem der Rüde steht und er benötigt 2 Bewertungen auf
FCI anerkannten Ausstellungen mit mindestens „Sehr Gut“ .
Der Rüde braucht eine FCI anerkannte Ahnentafel. Es muss ein ÖKV-
Deckschein ausgefüllt und vom Rüdenbesitzer unterzeichnet werden.

2. Auslesezucht: Bei zusätzlich freiwilliger Körung müssen sowohl Rüden wie auchHündinnen dreimal die Formwertnote VORZÜGLICH
vorweisen können. Alle
Formwerte müssen auf Österreichischen Ausstellungen vergeben worden sein. Der Club-Champion ist auch gültig.

3. Die Welpen müssen mit einem Micro-Chip versehen werden.

4. Alle Hunde, mit denen gezüchtet wird, müssen sich einer Patella- Luxation-
Untersuchung unterziehen. Diese Untersuchung darf nicht vor Vollendung des
1. Lebensjahres erfolgen. Auf dem jeweiligen Befund muss die
Zuchtbuchnummer und die Chip-Nummer angegeben werden (Chipaufkleber).
Hunde mit denen bereits vor 2009 gezüchtet wurde, sollten eine
PL-Untersuchung vorweisen können.
Die Patella- Untersuchung muss vom Tierarzt oder Zuchtwart /Zuchtwartstellvertreter
laut Untersuchung des Tierarztes, in die Ahnentafel eingetragen werden.
Gezüchtet werden darf nur mit 0/0, wenn der Befund 1/0, 0/1 oder 1/1 lautet,
muss der Partner 0/0 aufweisen.

Die TA-Auswahlliste sowie die Liste für Patella- Untersuchung liegt für Züchter im
Club auf und kann vom Zuchtwart angefordert werden. Zu finden auch auf der
Club- Homepage unter Download .

5. Jeder Deckakt ist mit Datum dem Zuchtwart zu melden.

6. Wurfmeldung: Die Wurfmeldung muss mit folgenden Unterlagen an den Zuchtwart übermittelt werden
* Deckbescheinigung
* Eintragungsformular (ÖKV)
* Original-Ahnentafel der Mutterhündin
* Kopie der Ahnentafel des Deckrüden
* Zuchtstättenkarte
* Kopien der Ausstellungserfolge
* Untersuchungsergebnisse
* Chipnummernetiketten der Welpen
* Wurfabnahmeformular vom Zuchtwart, Club Beauftragten oder Tierarzt komplett ausgefüllt und unterschrieben

7. Sind die Welpen 7 bis 10 Wochen alt, wird vom Zuchtwart oder einer vom Vorstand des
CCA beauftragter Person bzw. vom Clubvertrauenstierarzt eine Wurfbesichtigung
vorgenommen.

8. Es darf nur mit zuchtreifen Tieren gezüchtet werden.

9. Nach jeder erfolgreichen Belegung einer Hündin muss bis zum nächsten Belegen
mindestens 12 Monate Abstand eingehalten werden!

a) Hündinnen können ab 15 Monaten (ab der 2. Hitze) zugelassen werden, vorausgesetzt ist eine körperlich gute Entwicklung.

b) Eine Hündin darf höchstens 6 Würfe aufziehen. Nach 2 Kaiserschnitten ist die Hündin aus der Zucht zu nehmen!

c) Bei Hunden im Zuchtalter sollen die Fontanellen geschlossen sein. Verpaarung ist nur mit Partnern mit geschlossenen Fontanellen statthaft.

d) Eine Hündin darf bis zum 8. Lebensjahr (8. Geburtstag) belegt werden. Ausnahme: bei hohem Zuchtwert und entsprechender Kondition der Hündin, ist mit Genehmigung des Zuchtwartes und Bestätigung eines Tierarztes und wenn die Hündin noch keine 6 Würfe hatte.

10. Beim Rüden gibt es keine Höchstaltersgrenze.

11. Bei Abgabe eines Welpen ist die Ahnentafel unentgeltlich mitzugeben,
bzw. zu übergeben oder nachzusenden. Für eine in Verlust geratene Ahnentafel kann
ein kostenpflichtiges Ahnentafelduplikat vom CCA ausgestellt werden.
Bei Abgabe müssen die Welpen mi einem Mikrochip gekennzeichnet und dem
Alter entsprechend geimpft sein. Der Impfpass ist dem neuen Besitzer mitzugeben.

12. Decktaxe: Dem Rüdenbesitzer wird empfohlen, mit dem Züchter eine schriftliche
Vereinbarung der Deckentschädigung zu treffen

13. Die Reinhaltung der Zuchtstätte und die artgerechte Haltung der Hunde ist Pflicht eines
jeden Züchters. Sollte bei einer Überprüfung der Zuchtstätte oder einer
Wurfbesichtigung grobe Fahrlässigkeit festgestellt werden, hat der Clubvorstand das
Recht die notwendigen Maßnahmen zu treffen.

14. Werden die qualitätsrelevanten Bestimmungen für die Elterntiere nicht eingehalten,
erfolgt eine Eintragung in das B-Blatt mit dem Vermerk: „ Zuchtverbot“ mit Angabe der Gründe. Bei Mitgliedern kann ein Ausschluss
aus dem CCA erfolgen.

15. Aus dem Ausland eingeführte Hunde müssen in das ÖHZB eingetragen werden. Hierzu
ist die Vorlage der FCI anerkannte Ahnentafel notwendig. Ahnentafeln von anderen
Vereinen, die keinem der FCI angeschlossenen Dachverband angehören, können nach
erfolgter Begutachtung des Hundes durch einen Formwertrichter in das
Register eingetragen werden.

16. HUNDE ohne ABSTAMMUNG und ohne ANGABEN der ELTERN werden
NICHT ANGENOMMEN und NICHT EINGETRAGEN.

*MERLE- Chihuahua sind zur Zucht nicht zugelassen!

Mit vorliegenden Zucht - und Eintragungsbestimmungen sind alle früheren außer Kraft gesetzt. Diese Bestimmungen treten
mit 1. März 2013 in Kraft.


Hauptzuchtwart
Dipl. TA Dr. Norbert Hess
Tel. 0664 111 5521 E-mail: dr.hess@aon.at

Präsident und Zuchtwart
Gerda Bolter
Tel. 05523 51963 E-mail: gerda.bolter@gmx.at

Vizepräsident
Siegfried Pries
Tel. 0676 406 9180 E-mail: spries@tmo.at













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